Radeln für das Lachen der Kinder

SPONSORENTOUR Torsten Reh und Jochen Hardt fahren mit dem Rad bis Thessaloniki

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Von Holger Kiehl

Eschenburg-Simmersbach:
Mit dem Fahrrad die Welt erkunden und gleichzeitig Gutes tun. Das wollen Torsten Reh und Jochen Hardt. Für das kommende Jahr planen die Radsportler eine Sponsorenfahrt von Simmersbach nach Thessaloniki in Griechenland.

Vom 25. August bis zum 13. September gilt es, während der „Hope for a Smile Tour 2017, 1590 Kilometer zu bewältigen. „Um unser Ziel zu erreichen, haben wir achtzehn Tagestouren mit bis zu 120 Kilometern eingeplant“, sagt Reh. Um Thessaloniki innerhalb eines Zeitrahmens von maximal drei Wochen erreichen zu können, sei eine Schiffspassage von Triest nach Igoumenitsa vorgesehen.

Mit ihrer Aktion wollen die beiden Radsportler Gelder für vier sozial engagierte Institutionen sammeln: „World Vision“, „Open Doors“, „The Smile of the Child“ und den evangelischen Gemeinschaftsverein Simmersbach. Das erstrampelte Geld soll zu gleichen Teilen auf die Einrichtungen aufgeteilt werden.“ Für jeden gefahrenen Kilometer kann man uns mit einem oder gerne auch mehreren Cent oder auch einer kilometerunabhängigen Pauschale sponsern“, erläutert Reh das Konzept. Darüber hinaus bestehe für Firmen die Möglichkeit, ihr Logo auf den Trikots zu platzieren.

„Alle anfallenden Kosten auf unserer Fahrt werden wir natürlich aus eigener Tasche übernehmen“

„Wir hoffen, dass uns zahlreiche Unternehmen für die gute Sache unterstützen.“ Sämtliche Sponsorengelder kämen ungeschmälert den Organisationen zugute: „Alle anfallenden Kosten auf unserer Fahrt werden wir natürlich aus eigener Tasche übernehmen“, erklärt Reh.

Auf ihrem Weg nach Griechenland wollen Reh und Hardt nicht nur Geld sammeln, sondern auch möglichst viele Menschen kennenlernen. Sie haben mehrere CVJM, Kirchengemeinden, Chöre, Freunde und Bekannte angeschrieben und um eine Herberge auf dem langen Weg gebeten. Mit Erfolg.

Schon jetzt haben die beiden Übernachtungsmöglichkeiten für die meisten Etappen. In Griechenland werden sie von Miltos Kesoglou, dem befreundeten Inhaber eines Reisebüros unterstützt.

Warum gerade Griechenland? „Über familiäre Kontakte weiß ich um die Armut vieler Menschen dort“, erläutert Reh. Deshalb sei es auch wichtig, mit „The Smile of the Child“ eine griechische Hilfsorganisation zu unterstützen.

Sie geht auf den zehnjährigen Andreas Yannopoulos zurück. Der mittlerweile an Krebs verstorbene Junge hatte 1995 in einer Fernsehshow von seiner Vision erzählt, jedem Kind auf der Welt ein Lächeln zu schenken. Die Organisation kümmert sich um die Einhaltung von Kinderrechten, unterhält Waisenhäuser und kümmert sich um krebskranke Kinder.

Nach ihrer Ankunft in Thessaloniki haben Reh und Hardt noch vier Tage Zeit. Sie wollen die Gelegenheit nutzen, um bei „The Smile of the Child“ vorbeizuschauen, und auch ein Besuch beim Bürgermeister der Stadt steht auf dem Programm.

Für Reh ist die geplante Tour übrigens nicht die erste Sponsorenfahrt. 2009 ist er schon einmal von Simmersbach nach Südtirol geradelt und schwärmt noch heute von den zahlreichen menschlichen Begegnungen auf dem Weg dorthin.

Bis es losgeht, dauert es zwar noch eine ganze Weile, aber die Radler wollen die Zeit nutzen, um in der Region für ihr Projekt zu werben und zu trainieren. Die bislang längste Trainingstour führte von Simmersbach nach Wiesbaden. Das sind immerhin 141 Kilometer.

Wer sich genauer über die Tour informieren und Kontakt zu den Radsportlern aufnehmen möchte, kann dies über die Internetseite der beiden unter http://www.hope-for-a-smile.de tun.

Dort gibt es auch verschiedene Links, über die sich Interessierte über das Wirken der vier zu begünstigenden Organisationen informieren können.

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